Alpenrock vom feinsten

Kein anderer kann ein großes Publikum so begeistern, wie Andreas Gabalier. Nicht nur Mädchen liegen ihm bei seinen Konzerten zu Füßen, auch die männlichen Besucher brauchen nicht lange, um sich warm zu schunkeln. Der große Durchbruch für ihn kam mit seinem Song „ I sing a Lied für Di“.

graz-605579_640Geboren wurde er 1984 in Graz und hatte noch drei Geschwister. Der Suizid von Vater und seiner jüngerer Schwester machten ihm sehr zu schaffen und er beschloss mit seiner Musik alles zu verarbeiten. 2009 kam er dann auf den Gedanken Volksmusik mit Rock zu vermischen und bekam dann noch die Chance im Musikantenstadl aufzutreten.

Das machte ihn natürlich auch in Deutschland berühmt, obwohl es eigentlich nicht geplant war, seine Platten auch hier zu veröffentlichen. Seitdem kommt das weibliche Publikum ohne Aufforderung in Dirndln zu seinen Konzerten. In der Volksmusik gehört Gabalier zu einer festen Größe, seine drei bisher erschienen Alben wurden zu wahren Kassenschlagern und er landete immer auf einem der vorderen Plätze in den Albumcharts. Weiterlesen

Das Instrument steirische Harmonika

Bei der steirischen Harmonika handelt es sich um ein diatonisches Handzuginstument, das auch Welchseltöne zulässt. Es findet vor allem in der Volksmusik Verwendung. music-960695_640Regional verbreitet ist es in Österreich, Südtirol, Tschechien, Slowenien und Bayern, wobei auch andere Länder sich dieses Instrumentes bedienen. Die steirische Harmonika unterscheidet sich von anderen Akkordeons vor allem durch die sehr stark klingenden Helikonbässe und dem Gleichton.

Herkunft und andere Bezeichnungen

Auch wenn dieses Akkordeon als steirische Harmonika bezeichnet wird, ist der Name nicht auf die Steiermark als Herkunftsland zurück zu führen. Herkunftsland ist Österreich, es wurde in Wien erfunden. Mehr zur Geschichte der steirischen Harmonika findet man auch auf der Seite www.steirische-harmonika-online.de. Da sich mit diesem Akkordeon vor allem alpenländische Musik sehr gut spielen lässt und diese Musikrichtung in Wien als „steirisch“ bezeichnet wird, verlieh man ihm den Namen steirische Harmonika. So wird sie auch heute einfach nur als „Steirische“ bezeichnet. Ebenfalls gebräuchliche Namen sind Steirische, Ziehharmonika, Knöpferlharmonika, Harmonika, Harmonie, Zugin, Zugorgel, Ziach, Ziacha, Ziachharmonie, Ziachorgeln, Zugin, Faltenradio, Wanzenpress, Zerrwanst, Quetschn oder Heimatluftkompressor. Weiterlesen

Alpenrock- Die neue Art der Volksmusik

Auf einem weiter aufsteigenden Ast befanden sich die Alpen Rebellen. Diese Band bestand aus 6 Musikern, die sich bereits 1994 zusammen getan haben. Ihre Musik war eine Mixtur aus Heimatverbundenheit, dem sie rockige Klänge dazu gefügt haben.

paul-david-hewson-434928_640Den fetzigen Volksrock hörte man nicht nur im Radio, sondern natürlich auch auf Konzerten, bei dem sie ihr gesamtes Publikum schnell mitrissen. Im Einzelnen bestand die Band aus den Brüdern Christian und Kurt Kaindlbauer, Gerhard Brandstätter, Manfred Mulej, sowie auch Manfred Priversek. Leider haben die 6 schon 2013 getrennt, aber sie leben weiterhin den Alpenrock und planen auch neue Projekte.

Stimmungsmusik von AllGeier

Seite diese Band im Vorprogramm der Volksmusik Sänger Marianne und Michael aufgetreten sind, können sie sich vor Angeboten kaum noch retten. Die AllGeier spielen sowohl in Deutschland, in Österreich und auch in der Schweiz ihre Musik und lassen es dabei mächtig krachen. Weiterlesen

Volksmusiker oder Rocker

Heute ist er nicht mehr wieder zu erkennen. Im Leder Outfit und dicken Ringen mit Totenkopf, kann er sich wahrscheinlich gar nicht mehr an seine Anfänge erinnern, die lagen nämlich in der Volksmusik.

instruments-801271_640Geboren wurde Heino 1938 in Düsseldorf, schon während seiner Lehre als Bäcker und Konditor, bekam er von seiner Mutter ein Akkordeon geschenkt und übte auch kräftig darauf. Auf Heimatfesten trat er dann ab 1955 auf, hatte dabei aber nur mäßigen Erfolg. Das änderte sich schlagartig, als der Produzent Ralf Bendix auf ihn aufmerksam wurde, denn Heino verfügt über einen kräftigen Bariton. Bekannt wurde er in erster Linie mit Volksmusik, sowie mit Wander- und Seemannsliedern.

Zum großen Star wurde er dann 1972 als er „ Blau, blau blüht der Enzian“ zum Besten gab. Sein Markenzeichen wurde die dunkle Sonnenbrille, die er aber nicht nur so trägt, sondern wegen einer Augenkrankheit. Ende der siebziger Jahre wurde es dann ruhig um ihn, nachdem er große Erfolge mit Liedern wie „ Schwarzbraun ist die Haselnuss“ feiern konnte. Weiterlesen

Balsam für Leib und Seele

Diejenigen, die Volksmusik nicht mögen, bezeichnen sie als rührselig, zu heimatbezogen oder sogar als abnorm. Dabei verdienen eine Menge Künstler ihr tägliches Brot damit und note-24074_640das ist nicht gerade wenig. Allerdings handelt es sich nicht um traditionelle Volksmusik, sondern eher um volkstümliche Schlager. Hierfür gibt es jährlich sogar einen Wettbewerb, den „ Grand Prix der Volksmusik“. In Deutschland wurde er von 1986 bis 2010 ausgetragen und seit dem Jahr 2000 durften auch Künstler aus der Schweiz, Österreich und Südtirol teilnehmen.

Die Sieger

Zu den ersten Siegern gehörte das Nockalm Quintett, das auf eine über 30 jährige Bühnenerfahrung zurückblicken kann. Mit dutzenden von Liedern waren sie aus den Charts und Hitparaden einfach nicht mehr wegzudenken. Jan Smit ist ein weiterer Künstler, der in der volkstümlichen Musik zu Hause ist. Er ist gebürtiger Niederländer und feierte nicht nur in seiner Heimat große Erfolge. Weiterlesen

Musik als Kulturelle Quelle

Volksmusik besteht in erster Linie aus vielen Stücken, die nur instrumental gespielt werden. Sie sind überwiegend seit Generationen überliefert worden und werden auch mit oboe-433122_640ganz bestimmten Instrumenten gespielt. Hierunter fallen das Hackbrett, die Zither, verschiedene Gitarrenarten, die Klarinette, die Steirische Harmonika und auch Schlaginstrumente. Die reine Volksmusik, so wie sie in früheren Zeiten verstanden wurde, wird bei uns nahezu gar nicht mehr praktiziert, sondern ist nur noch in den außereuropäischen Bereichen zu finden.

Was sich immer mehr durchsetzt, ist die Volkstümliche Musik, die schlagerartig vermarktet wird. Daher ist es auch kein Phänomen, dass sich vor allem jüngere Interpreten wieder mit der Volksmusik beschäftigen. Sie sind der Meinung, Volksmusik soll Freude machen, sie kann aber trotz allem an alte Traditionen angeknüpft sein.

Das Pro und Contra

Volksmusik scheidet wie keine andere Sparte der Musik die Geister. Sie wird von den einen regelrecht gehaßt und von anderen wieder geliebt. Warum das so ist, kann leicht erklärt werden, denn die Schuld ist bei den Nazis durch ihren Missbrauch zu suchen. Volksmusik kann aber richtig gut sein und sie hat zudem einen großen Wiedererkennungswert. Da wird geschunkelt und mitgesungen, was das Zeug hält. Die Wahrheit ist einfach, denn Volksmusik, so wie sie heute verstanden wird, macht einfach gute Laune. Weiterlesen

Die gewissen Unterschiede

Wenn von Volksmusik gesprochen wird, ist damit immer etwas Traditionelles gemeint. Die guitar-1180744_640richtige Volksmusik wird mit ganz bestimmten Regionen in Zusammenhang gebracht und hat mit der modernen Volkstümlichen Musik eigentlich gar nichts zu tun außer, dass manche Interpreten vielleicht einige Takte oder Arrangements mit verwenden.

Besonders in den Alpenländern gehört Volksmusik zum täglichen Leben einfach dazu, darum oder gerade deshalb, wird sie von Generation zu Generation weitergegeben. In vielen Fällen wird Dialekt gesungen und mancher kommt auch wegen der Inhalte der Texte auf die bestimmte Region, wo die entsprechenden Lieder ihren Ursprung haben.

Es gibt aber auch Volksmusik, die bestimmte Berufssparten betreffen, es geht dann um Bauern, Seeleute oder Handwerker. In diese Kategorie gehören auch Kirchenlieder, Wiegenlieder, vor allem aber Tanzmusik. Weiterlesen